Chronik der Dt. Rheuma-Liga LV Sachsen-Anhalt e.V.
(chronologisch rückwärts)
2012 "Tag des Rheumakranken 2012" am 16.6.2012 in Hettstedt Bundeskampagne: "aktiv gegen Rheuma-Schmerz" Infobus des BV in Magdeburg, Dessau und Hettstedt Seminar "Rheuma und Beruf" Seminare für Psoriasis m. Gelenkbeteiligung, Sjögren-Syndrom Ausbau der studentischen Fortbildung neue Bewegungsangebote
2011 "Tag des Rheumakranken 2011" am 18.6.2011 in Bad Suderode Seminare für Schuppenflechte u. Vaskulitis-Betroffene Ausbau der studentischen Fortbildung neue Bewegungsangebote
2010 - 20 Jahre Rheuma-Liga in Sachsen-Anhalt Mitglieder 3.183: Argen/SHG in 37 Orten Medizinstudenten in MD zu einer Vorlesung zu Selbsthilfe in der Rheuma-Liga. Tagesseminar zu "Polymyalgia Rheumatika" mit Dr. Schäfer "Tag des Rheumakranken 2010" in Freyburg/U. mit dem Ministerpräsidenten des Landes Sachsen-Anhalt Hr. Prof. Wolfgang Böhmer
2009 Mitglieder 3.290: Argen/SHG in 37 Orten neue Selbsthilfegruppe in Kalbe-Milde Wieder 40 Medizinstudenten zu einem Kurzseminar zu Selbsthilfe in der Beratungsstelle. Neue Betroffenen-Seminare: "Seltene rheumatische Erkrankungen" und "Partnerseminar" Zum "Tag des Rheumakranken 2009" spricht Fr. Dr. Kuppe (Sozialministerin des Landes Sachsen-Anhalt) das Grußwort. Über 700 Teilnehmer kommen in das Anhaltische Theater Dessau.
2008 Mitglieder 3.179: Argen/SHG in 37 Orten 45 Medizinstudenten des 4. Studienjahres an der Uni Halle konsultieren die Landesberatungsstelle zum 4.mal „Tag des Rheumakranken“ am 7. Juni in Bad Suderode (Kurzentrum und der Paracelsus-Harz-Klinik GmbH Bad Suderode) mit etwa 700 Teilnehmern. Fotowettbewerb der Selbsthilfrgruppen: Sieger ist Frau Wolf aus Achersleben (siehe bei ´Veranstaltungen´ ´Tag des Rheumakranken 2008´ - Kinderhand weist auf rheumakranke Hand der Oma auf rotem Grund) Internetauftritt des Landesverbandes ab Mai 2008 Erarbeitung eines Beratungskonzepts mit ehrenamtlichen Mitarbeitern
2007 Mitglieder: 3.103 Argen/SHG in 37 Orten Helfer: 375 „Tag des Rheumakranken“ im Juni in Bad Schmiedeberg mit 824 Teilnehmern (Eisenmoorbad, DRVBund-Klinik)Erstmals einen Aktionstag „Gicht“ in der Rehaklinik Barby. Zum „Sachsen-Anhalt-Tag 2007“ – in Osterburg helfen vor allem die SHG Salzwedel und Havelberg sowie die Arge Stendal. Der Bundesverband der Rheuma-Liga startet eine Großplakate-Kampagne zu Arthrosen, die auch 2008 fortgesetzt wird. In Osterburg formiert sich mit intensiver Unterstützung von Frau Sauer (SHG Havelberg) und Fr. Erler (Stendal) eine neue örtl. SHG mit Frau Reinicke als Ansprechpartnerin. Am 29. September fand die Neuwahl des Landesvorstands statt. Prof. Gräfenstein verabschiedet sich als Gründer und Präsident in den letzten 13 Jahren und wird das erste „Ehrenmitglied des Landesverbandes“ und mit der „Ehrennadel in Gold“ ausgezeichnet. Neuer Präsident wird Prof. Kekow, wir hoffen auf eine weiterhin gedeihliche Entwicklung der Rheuma-Liga in Sachsen-Anhalt. Gelungene Veranstaltungen waren die Arzt-Patientenseminar zum Gelenkschutz und zum „Leben mit Cortison“. Der Landesverband rief zu einem „Verswett-bewerb“ auf, dessen Ergebnisse noch anderweitig veröffentlicht werden wird.
2006 Mitglieder: 3.009 Argen/SHG in 36 Orten Helfer: 393 „Tag des Rheumakranken“ im Juni im Kurhaus Bernburg mit 815 TeilnehmernDas Angebot der Rechtsberatung (vom Bundesverband 2004 ins Leben gerufen) ist etabliert. Erstmals Patienten-schulungsseminare in der Median-Klinik in Kalbe/Milde. Ab Mai übernimmt Frau Gasmus bis April 2007 die Mutterschaftsvertretung für Fr. Hohlfeld als Sozialarbeiterin in der Landesberatungsstelle. Frau Huber wird als erste im Land mit der „Ehrennadel in Gold“ der Rheuma-Liga ausgezeichnet. „Tag des Rheumakranken 2006 in Sachsen-Anhalt“ findet in Bernburg mit einem „Wettbewerb der Kreativgruppen“ im Land statt. Der Elternkreis vertritt wieder die Rheuma-Liga am „Familientag des Landes“. Der Bundesverband der Rheuma-Liga startet zum „Weltarthritistag“ - immer am 12. Oktober - den „Aktionsplan Rheuma“ heraus. Der „Sachsen-Anhalt-Tag des Landes“ findet in Halle statt. In Landsberg (Saalkreis) gründet sich eine neue Selbsthilfegruppe mit Herrn Kliche als Ansprechpartner. Sehr gut kommen die Arzt-Patienten-seminare in Magdeburg und Halle zu „Rheuma und Psyche“ an. „Hilfe den Helfern“ ist ein seit 11 Jahren ein bewährtes Unterstützungsseminar für ehrenamtliche Mitarbeiter m. Dr. Schuster.
2005 Mitglieder: 3.025 Argen/SHG in 35 Orten Helfer: 370 „Tag des Rheumakranken“ im Juni in Vogelsang b. Gommern mit 850 Teilnehmern (MEDIGREIF-Rheumaklinik) Erstmals Patientenschulungsseminare zum Morbus Bechterew und Osteoporose in der Saale-Rehaklinik I Bad Kösen sowie zur Rheumatoid Arthritis in der Teufelsbad Fachklinik Blankenburg. Seit Februar 2005 ist Frau Hohlfeld Sozialarbeiterin der Landesberatungsstelle. Prof. Kekow organisiert den „Tag des Rheumakranken 2005 in Sachsen-Anhalt“ im Fachkrankenhaus für Rheumatologie und Orthopädie in Vogelsang b. Gommern (eine MEDIGREIF-Klinik) u.a. mit einem 1.000-Personen-Zelt, die ganze Klinik ist in das Programm einbezogen. Die Argen/SHG haben tolle Kollagen über das „Leben mit Rheuma“ ausgestellt. In Dessau und Vogelsang wird eine Fotoausstellung des Bundesverbandes über „Junge Rheumatiker“ gezeigt. Die Arge Burg und die SHG Sangerhausen werden 10 Jahre alt. Zum Sachsen-Anhalt-Tag 2005 – in Magdeburg ist der LV mit der Arge Magdeburg präsent. Die Kampagne des BV der Rheuma-Liga lautet 2005: „Gute Versorgung von Anfang an – früher ist besser“. Die Rheuma-Liga Sachsen-Anhalt nimmt dazu mit geschulten Rheumatikern an einem Programm der hausärztlichen Fortbildung teilnehmen.
2004 Mitglieder: 2.984 Argen/SHG in 36 Orten Helfer: 373 zum 3.mal „Tag des Rheumakranken“ im Juni in Bad Suderode mit 730 Teilnehmern (Kurzentrum und Paracelsusklinik) In Havelberg neu SHG unter Leitung von Fr. Sauer. Das Jahrsmotto 2004: „Rheuma-Liga, die erste Liga, wenn es um´s Rheuma geht“. Der jährliche „Sachsen-Anhalt-Tag“ ist in Aschersleben. Der „Landesrheumaplan 2004“ wird herausgegeben. Frau A. Dölz ist Praktikantin in der Landesberatungsstelle. Frau Tiede löst im Sept. Frau Hofer als Mitarbeiterin der Landesgeschäftsstelle ab. Fr. Hofer arbeitet ab Jan. 2005 12Std. Weiter. Die Sozialarbeiterin Frau Wachsmuth verlässt aus ges. Gründen die Landesberatungsstelle. Der Landesvorstand beschließt so genannte Regionaltreffen - zunächst 6 - mit den ehrenamtlichen Mitarbeitern im Land durchzuführen, sie werden gut angenommen. Ende 2004 erhält jedes Mitglied den „Rheuma-Spiegel“. Die SHG Aschersleben wird 10.
2003 Mitglieder: 2.916 Argen/SHG in 36 Orten Helfer: 380 „Tag des Rheumakranken“ im Mai in Dessau mit 830 Teilnehmern (Anhaltisches Theater) Auf Initiative unseres Präsidenten Herrn Prof. Gräfenstein kommen die Teilnehmer des „Tages des Rheumakranken 2003“ diesmal in das schöne Theater Dessau. Im Juli kommt das so genannte „Rheumobil“ nach Halle und Magdeburg zur Unterstützung der diesjährigen Kampagne der Rheuma-Liga: „Bewegung gegen den Rheumaschmerz“. Das tut auch Not, denn im Oktober tritt die neue „Rahmenvereinbarung zum Funktionstraining“ mit den Krankenkassen und Rentenversicherungsträgern in Kraft, die im Wesentlichen ein zeitlich absehbares Ende der geförderten Teilnahme der Rheumakranken am Funktionstraining zum Inhalt hat. Die Rheuma-Liga wird sich nie damit abfinden, denn: die Krankheiten bestehen fort und es kann nicht sein, dass lebenslang diese Therapie nicht mehr gefördert werden; einen Anspruch auf Rehamaßnahmen gibt es doch auch nach mehreren Jahren. In Salzwedel wird mit Unterstützung der Arge Stendal wieder eine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen (Hr. Müller). Der „Sachsen-Anhalt-Tag“ in Burg ist eine gemeinsame Präsentation des LV mit den Argen Burg und Genthin. Die Argen Quedlinburg und Bernburg haben ihr 10-jähriges Gründungsjubiläum. Im August wird im Rahmen der jährlichen Delegiertenversammlung der Landesvorstand für 4 Jahre neu gewählt: Präsident ist weiterhin Herr Prof. Gräfenstein. Im Oktober gründet sich die SHG: „Mitten im Leben drin – 35plus“ (Fr. Tiede). Erstmals WirbelS-Seminar
2002 Mitglieder: 2.827 Argen/SHG in 37 Orten Helfer: 327 2. mal „Tag des Rheumakranken“ im Juni in Bad Suderode mit 700 Teilnehmern (Kurzentrum und Paracelsusklinik) Der bundesweite Slogan der Rheuma-Liga lautet: „Rheuma kennt keine Grenzen“. Dieses Motto gilt in jeder Hinsicht: weltweites Auftreten der Erkrankungen, Auswirkungen in allen Lebens- und Altersbereichen. Frau Erika Huber, Mitinitiatorin der Rheuma-Liga in Sachsen-Anhalt und Sozialarbeiterin des Landesverbandes geht in den Altersruhestand, arbeitet weiterhin tatkräftig ehrenamtlich für die Arge Halle. Fr. Wachsmuth ist für Fr. Huber die Sozialarbeiterin in der Landesberatungsstelle. Der Landesverband gibt zum ersten Mal einen so genannten „Rheuma-Spiegel“ als Informationsschrift heraus. In Wernigerode gründet sich eine SHG (Fr. Goetze, später Fr. Scheubner, jetzt Fr. Alscher). In der Arge Halle gibt es eine SHG Osteoporose (Ansprechpartnerin Fr. Kuhn, jetzt Fr. Kalis). Eine neu entstandene SHG in Freyburg löst sich nach einem Jahr wieder auf.
2001 Mitglieder: 2.687 Argen/SHG in 36 Orten Helfer: 345 „Tag des Rheumakranken“ im in Leipzig mit 600 Teilnehmern (Neue Messe) Auch 2001 findet auf der Neuen Leipziger Messe ein „Patientenforum“ statt. Gemeinschaftsstand der Landesver-bände Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt. Innerhalb der Veranstaltung führt unser Landesverband seinen „Tag des Rheumakranken“ durch. Die Präsidentin des Bundesverbandes der Rheuma-Liga Fr. Dr. Jacob eröffnet in Leipzig unter dem bundesweiten Motto: „von wegen tatenlos“ diesen Tag. 2001 ist die Schwerpunktdiagnose die „Rheumatoid Arthritis“. Fr. Dr. Erk, Vizepräsidentin des Landesverbandes, erhält die Ehrennadel des Landes Sachsen-Anhalt durch den damaligen Ministerpräsidenten Hr. Höppner. In Sachsen-Anhalt wird der „Landesrheumaplan 2001“ herausgegeben. Die Argen Halle, Merseburg, Gräfenhainichen, Dessau, Zerbst und Tangermünde 10 Jahre alt. Der LV präsentiert sich zusammen mit den SHG Haldensleben u. Gardelegen zum „Sachsen-Anhalt-Tag“ in Haldensleben. Zu dieser jährlichen Veranstaltung kommen in der Regel ca. 250.000 Besucher. Ende 2001 wird erstmalig eine landespezifische Beilage in der „mobil“-Mitgliederzeitschrift erscheinen. In Hettstedt gibt es auch eine SHG (Fr. Kühne) – entstanden durch Unterstützung der SHG Eisleben. 2000 Mitglieder: 2.414 Argen/SHG in 34 Orten Helfer: 280 „Tag des Rheumakranken“ im Juni in Bad Kösen mit 1.100 Teilnehmern (Festzelt, Lielje-Kliniken) Die Landesverbände Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt haben einen Gemeinschaftsstand u. ein Vortragsprogramm zum "Patientenforum" der Neuen Leipziger Messe. Neben dem Landesverband begehen die Argen/SHG Genthin, Magdeburg, der Elternkreis rheumakranker Kinder´, Stendal und Burg jeweils ihren 10. Geburtstag. Höhepunkt ist der „Tag des Rheumakranken 2000“ in Bad Kösen. Die Lielje-Unternehmensgruppe bietet mit einem großen Festzelt und ihren drei Rehakliniken einen großzügigen Rahmen dafür. 2000 sind die rheumakranken Kinder bundesweit im Mittelpunkt der Aktivitäten—unter dem Motto: „Rheuma ist doof“. Der Elternkreis ´rheumakranke Kinder´ und die Kinderrehaklinik „Am Nikolausholz“ Bad Kösen gestalten wesentlich das Festprogramm. In Harzgerode initiiert Fr. Richter eine SHG. Doreen Amtage gründet in Weißenfels eine SHG.
1999 Mitglieder: 2.164 Argen/SHG in 33 Orten Helfer: 279 „Tag des Rheumakranken“ im Juni in Bad Schmiedeberg mit 800 Teilnehmern (Eisenmoorbad u. BfA-Klinik) Über 1.600 Personen nahmen allein an den Informations- und Öffentlichkeitsveranstaltungen des Landesverbandes im Jahr 1999 teil. Bundesweites Schwerpunktthema des Jahres ist die „Osteoporose“. Zunehmend kommt es in den größeren Arbeitsgemeinschaften zur Bildung weiterer spezieller Selbsthilfegruppen. Im Mai beteiligen sich Selbsthilfegruppen mit Infoständen in Reha-Einrichtungen am landesweiten "Aktionstag Rehabilitation". Der Landesverband hat zusammen mit der Arge Magdeburg im City-Carre Magdeburg einen Stand besetzt. Die Rheuma-Liga wirkt bei der Erstellung eines so genannten „Landes-Rheuma-Plans“ des Rheumazentrums Magdeburg/Vogelsang mit. Es geht um die bessere medizinische und sozialmedizinische Versorgung rheumakranker Menschen in Sachsen-Anhalt. Ende 1999 ist die RHEUMA-INFO 9 druckfertig.
1998 Mitglieder: 1.946 Argen/SHG in 33 Orten Helfer: 257 „Tag des Rheumakranken“ im Juni in Bad Suderode mit 700 Teilnehmern (Kurzentrum und Paracelsusklinik) In der Rheuma-Liga heißt es bundesweit: „mobil trotz Rheuma“. Fachlich stehen die „Arthrosen“ im Mittelpunkt der Info-Kampagne des Bundesverbandes. Im Frühjahr findet wieder ein Workshop für Tanztherapiegruppen in Halle statt. Eine neue Gruppe ist in Gardelegen (Hr. Walther) entstanden. RHEUMA-INFO 8 wird im Mai herausgegeben. Der Landesvorstand setzt sich für den Erhalt und die Entwicklung der Rheuma-Fachklinik in Vogelsang ein. Erstmals ist die Landesberatungsstelle mit Hilfe der Argen/SHG Zeitz, Bad Kösen und Naumburg in Zeitz zum "Sachsen-Anhalt-Tag" im Juli mit einem eigenen Stand präsent.
1997 Mitglieder: 1.624 Argen/SHG in 32 Orten Helfer: 185 „Tag des Rheumakranken“ im September in Blankenburg/Harz mit 550 Teilnehmern (Teufelsbad-Fachklinik) Die Rheuma-Liga mischt sich in die Politik ein „Gemeinsamkeit macht Mut!“: 20 Teilnehmer aus Bad Kösen (17), Havelberg, Schönebeck und Halle nehmen an der Demonstration des Bundesverbandes der Rheuma-Liga gegen Sozialabbau am 15.1.1997 in Bonn teil. Die bundesweite Schwerpunktdiagnose ist 1997 die „Fibromyalgie“. Teilnahme an der PRO SENIOR-Messe in Halle. Neue Gruppen werden in Bad Schmiedeberg (Fr. Kriegel, später Fr. Morgenstern), Blankenburg/Harz (Fr. Arndt – eine Apothekerin, heißt jetzt Fr. Dumeier), Eisleben (Fr. Haberland), Halberstadt (Fr. Noack) und Haldensleben (Fr. Grodotzki, später Fr. Suppe, jetzt Fr. Kling). Im Juli werden alle im Land bekannten Osteoporose-Gruppen zu einer Info-Veranstaltung nach Stendal eingeladen. Die RHEUMA-INFO 7 erscheint im August. Präsentation der Wanderausstellung des Bundesverbandes "Die Kunst mit Rheuma zu leben" im neuen Verwaltungsgebäude der LVA in Halle, dem Therapiezentrum der Klinik "Mutiger Ritter Bad Kösen“ GmbH sowie in der Teufelsbad-Fachklinik GmbH Blankenburg, jeweils 14 Tage lang. Neu sind auch die 2 Fortbildungsseminare für die KrankengymnastInnen, die in den fast 100 Funktionstrainingsgruppen im ganzen Landesverband tätig sind. Ebenso neu sind ein Kurs und Vorlesungsbeiträge für angehende Medizinstudenten des 5. Studienjahres der Uni Halle.
1996 Mitglieder: 1.347 Argen/SHG in 25 Orten Helfer: 179 „Tag des Rheumakranken“ im Juni in Bad Schmiedeberg mit 400 Teilnehmern (Eisenmoorbad) Kooperationsbemühungen mit der DVMB (einem Mitgliedsverband der Rheuma-Liga Bundesverband) durch gemeinsame Vorstandssitzungen. In Bitterfeld (Fr. Schmidt) und Zeitz (Fr. Dietzold, später Fr. Neugebauer, Fr.Zschuckelt und jetzt Fr. Niemann) entstehen neue Selbsthilfegruppen. 1996 konnten weitere Ansprechpartner für Selbsthilfegruppen junge Rheumatiker in Halle und Stendal gefunden werden. Ein Pilotseminar des LV zur Patientenschulung „Grundkurs chronische Polyarthritis“ findet im Juni statt. Im Oktober 96 wird die RHEUMA-INFO 6 herausgegeben. Weitere Tanztherapiegruppen sind entstanden, so dass zum Jahresende derartige Gruppen in 8 Argen/SHG existieren.
1995 Mitglieder: 1.211 Argen/SHG in 23 Orten Helfer: 179 „Tag des Rheumakranken“ im Mai in Bad Kösen mit 400 Teilnehmern (Rehaklinik "Mutiger Ritter") Im Januar bezieht die Landesberatungs- u. Geschäftsstelle neue Räumlichkeiten in der AOK-Niederlassung in Halle-Neustadt. Das bringt nochmals eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen (z.B. Seminarraum für bis zu 45 Personen, Trockengymnastik-Saal, Lagerraum....). Trotz Regenwetters kommen etwa 400 Teilnehmer aus allen Untergliederungen des Landesverbandes zum 2. Tag des Rheumakranken in die Reha-Klinik "Mutiger Ritter" nach Bad Kösen. Der Mann für die Gestaltung von Veranstaltungen ist dort Lutz Brandt, der auch bis heute an allen zentralen Veranstaltungen des LV mitarbeitet. Im Sommer findet eine gemeinsame Sitzung des Landesvorstands mit dem Landesvorstand der DVMB und den Rheumatologen Sachsen-Anhalts statt. In deren Ergebnis erfolgt im Herbst ein Gespräch mit der KV Sachsen-Anhalts zur ärztlichen Versorgung Rheumakranker. Dies wirkt unterstützend, so dass die kinderrheumatologische Versorgung in Sachsen-Anhalt durch Einzelermächtigung der Kinderrheumatologin an der Uni Halle gefestigt wird. In der RHEUMA-INFO 5 ist das nachzulesen. Erste Anfänge zur Formierung von Tanztherapiegruppen zeichnen sich ab. Im Herbst 1995 konnte der Landesverband einen so genannten Schnupperkurs für Teilnehmer aus ganz Sachsen-Anhalt durchführen. In Köthen wird eine Selbsthilfegruppe (Fr. Storch, später Fr. Kindler) aus der Taufe gehoben, ebenso in Sangerhausen (Fr. Otterbach) und Ilsenburg (Hr. Hannemann).
1994 Mitglieder: 1.056 Argen/SHG in 19 Orten Helfer: 111 „Tag des Rheumakranken“ im Juli in Magdeburg mit 300 Teilnehmern (AMO) Prof. Gräfenstein wird im Frühjahr durch die Delegiertenversammlung zum Präsidenten des Landesverbandes gewählt. Der erste in größerem Rahmen durchgeführte "Tag des Rheumakranken Sachsen-Anhalts" wird im AMO-Kulturhaus in Magdeburg zusammen mit dem Rheumazentrum Magdeburg-Vogelsang organisiert. Etwa 400 Teilnehmer kommen zur Veranstaltung. Das "1000ste" Mitglied der Rheuma-Liga wird dort begrüßt. Eine neue Selbsthilfegruppe gibt es in Wittenberg (Fr. Zappe), auch hier im engen Kontakt mit einer niedergelassenen Rheumatologin. Eröffnung einer bis 2004 ständig über Arbeitsförderungsgesetz hauptamtlich besetzten Beratungsstelle in Stendal (Frau Hackel 7J, Frau Seidel, dann Fr. Erler). Die Räumlichkeit sponsert bis heute der Apotheker Herr Schäfer. Auch in Bad Kösen ist die dortige - ausschließlich ehrenamtlich besetzte Beratungsstelle - hauptsächlich nur durch die Unterstützung von Herrn Herrmann Lielje entstanden. Frau Hofer ist ab Oktober 1994 über ein Sonderprogramm zur Beschäftigung Schwerbehinderter beim Landesverband teilzeitangestellt. Weitere Gruppen gründen sich in Naumburg (löst sich kurz darauf wieder auf) und Aschersleben (Fr. Wolf). Standbeteiligung an der Regionalmesse MEDITEC´94 im Okt. 94. Die RHEUMA-INFO 4 erscheint im Dezember.
1993 Mitglieder: 911 Argen/SHG in 17 Orten Helfer: 102 Umzug der Beratungsstelle im Juni in eine Zwei-Zimmer-Wohnung in der gleichen Straße. Eine entscheidende Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Kleine Selbsthilfegruppen können sich auch dort treffen (z.B. Gesprächsrunden die hallesche Gruppe „Therapeutisches Werken“). So können die Vorstandssitzungen erstmals in eigenen Räumlichkeiten stattfinden. Erste Messeteilnahme an der EUREHA93 in Halle und der MEDITEC93 in Magdeburg. Patientenschulungen des Rheumazentrums in Vogelsang und Magdeburg. Selbsthilfegruppengründungen erfolgen in Quedlinburg (Fr. Rudert, später Fr. Fenner, Fr. Floreck, jetzt Hr. Winkelmann) und Bernburg (Fr. Dr. Erk). Im Frühjahr wird erstmals bei der AOK die RHEUMA-INFO, die Nr. 2 und Ende des Jahres die Nr. 3 gedruckt.
1992 Mitglieder: 743 Argen/SHG in 15 Orten Helfer: 95 Erste Informationstage der Landesverbandsberatungsstelle in AOK-Niederlassungen im Land finden statt. Ebenso werden die ersten selbst organisierten Wochenendseminare durchgeführt und es kommt zu Beteiligungen mit Info-Ständen an öffentlichen Veranstaltungen. Neue SHG entstehen in diesem Jahr in Tangerhütte (Fr. Zimmermann), Naumburg (Fr. Erler, später Hr. Kl. Weber, Gr. löst sich später wieder auf, Neugründung mit Fr. Roth, seit 1997 Fr. Leipoldt) und in Schönebeck (Fr. Cieplicki, später Hr. Weber). Die Rheuma-Liga (Elternreis ´rheumaranke Kinder´) bewirkt einen Landtagsbeschluss zum Erhalt der kinderrheumatologischen Zentrums an der Universität Halle. Im Mai trifft sich erstmals die überregionale Gruppe "Junge Rheumatiker" (Fr. Figger). 1992 wurden Herr Matthes und Frau Figger in den Bundes-Ausschuss für "Elternvertreter und Junge Rheumatiker" der Rheuma-Liga gewählt. Herausgabe der RHEUMA-INFO 1 (A4-Broschüre). Herr Matthes ist ab Oktober geringfügig beim LV beschäftigt und ehrenamtlich dessen Geschäftsführer.
1991 Mitglieder: 504 Argen/SHG in 12 Orten Helfer: 43 Erste Beratungs- und Geschäftstelle des Landesverbandes im Weidaweg 8 in Halle-Neustadt (ein 12qm großer Raum ohne Wasseranschluss und Toilette). Frau Huber wird über ABM beim LV angestellt. Günter Weyershäuser wird Präsident des Landesverbandes. Zu den Aktivisten des Landesvorstands der ersten Stunde gehören auch Fr. B. Krause, Fr. Deinert, Fr. Räthe, Fr. Haupt, Fr. Dr. Erk, Fam. Hirschfeld, Hr. Wischalla und natürlich Hr. Prof. Gräfenstein und Hr. Matthes. Aber auch die vielen Mitstreiter in den örtlichen Gruppen sollen nicht vergessen werden. Weitere SHG werden in Bad Kösen (Fr. B. Krause), Halle (Hr. Barth, später OA Dr. Keyßer), Merseburg (Fr. Heileck, später Hr. Sprafke, Fr. Beier, Fr. Schulze und jetzt Hr. Elste), Gräfenhainichen (Fr. Liebert, später Fr. Schade), Zerbst (Fr. Senst, später Fr. Müller, jetzt Fr. Stiehl), Dessau (Fr. Wesp) und Tangermünde (Fr. Köhler, jetzt Fr. Czellnik) ins Leben gerufen. Es kommt zum Abschluss von Fördervereinbarungen mit den Krankenkassen über das Rheuma-Funktionstraining. 1990 Mitglieder: 257 Argen/Selbsthilfegruppen in 5 Orten Im März 1990 Treffen erster Interessierter, am 12. Mai 1990 im Kreiskrankenhaus Halle-Dölau Gründung der Dt. Rheuma-Liga Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. mit zunächst 56 Mitgliedern. Initiator ist der spätere Präsident Prof. Gräfenstein. Frau Scholz aus Helmstedt regt Partnerschaftsbeziehungen zum niedersächsischen Landesverband an. Erste Präsidentin ist Frau Wusterhausen aus Halle. In Genthin (Fr. Post, später Fr. Zill) gründet sich eine erste örtliche Untergliederung, zunächst als e.V.. Weitere Selbsthilfegruppen entstehen in Magdeburg (Fr. Tannenberg, jetzt ist Fr. Lorbeer), Stendal (Fr. Gronostay, jetzt Fr. M. Müller) und Burg (Fr. Albrecht, später Fr. Thiem, jetzt Fr. Wagener). Seit Oktober 1990 gibt es den überregionalen Elternkreis ´rheumakranke Kinder´ (Sprecher ist seit dem Hr. Matthes). Der Landesverband beruft einen interdisziplinären Beirat des Landesverbandes mit Ärzten, Krankengymnastinnen, einem Apotheker und einem Sanitätshaus-GF.
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